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Theaterausflug nach Regensburg

Bei strömendem Regen startete ein Bus voll Edelweisser in die wunderschöne Dom-Stadt Regensburg. Und ganz nach dem Motto „Wenn Engel reisen…“ wurde das Wetter bei unserer Ankunft besser.

Bei einer Führung mit der sogenannten „Stadtmaus“ – die sich schließlich als „Mäuserich“ entpuppte, lernten wir die Altstadt von ihrer historischen Seite kennen. Unser Stadtführer verstand sein Handwerk und fesselte uns mit spannenden, aber auch informativen Geschichten, die von der Gründungszeit der Stadt, übers Mittelalter bis ins Jetzt reichten und uns in Winkel und Gassen führten, die uns sicher verborgen geblieben wären und uns durch ihre Hintergründe und Geschichten alle samt faszinierten.

Nach der Führung gab es reichlich Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und im Nu hatten sich kleinere Gruppen zusammengefunden und sind in verschiedene Richtungen losmarschiert.

Die einen hatten noch nicht genug Kultur und haben sich in den Dom begeben, der als bedeutendstes Bauwerk der süddeutschen Gotik gilt und die größte Orgelanlage Deutschlands mit 111 Registern beherbergt.

Die anderen brauchten eine Stärkung für das Leibliche Wohl und wurden schnell fündig, hat doch Regensburg mitunter die höchste Kneipendichte Europas.

Wieder andere besuchten die vielen kleinen Läden zu einer Shoppingtour und staunten, was hier alles geboten wurde.

So war der Nachmittag schnell vorüber und wir begaben uns zum vereinbarten Treffpunkt, dem Spittalgarten, einer historischen Brauereigaststätte mit einem wunderschönen Biergarten, der einen direkten Blick auf die Donau bietet, aber aufgrund des Wetters an diesem Tag leider geschlossen war.

In einem Nebenraum war für uns bereits gedeckt und zwei lustige Bedienungen versorgten uns mit allem was Speis und Keller hergaben und das köstliche Bier aus der eigenen Hausbrauerei bescherte uns einen geselligen Abend, der leider viel zu schnell endete.

Denn in der richtigen „Bierlaune“ an all den gemütlichen Kneipen, Pubs und Schenken vorbei gehen zu müssen um pünktlich am Bus anzukommen, war wahrlich eine Herausforderung.

Jedenfalls war nach der tristen und faden Coronazeit der Ausflug ein wahres Highlight.

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